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Apple’s iPhone vs Smartphone Software Makers

Written by: Daniel Eran Dilger



Das Apple iPhone im Vergleich zu anderen Betriebssystemen

Autor: Daniel Eran Dilger

Übersetzung und Adaption: digital express


Apple hält im Marktsegment der Smartphones eine Position, die sich wie eine Kombination aus Microsoft, Motorola und RIM darstellt – mit Gewinn aus Software, Hardware und Services. Das Endkundengeschäft steuert beim Verkauf von Zubehör, Software und Medien seinen Teil dazu bei, und dann gibt es noch die Provisionen der Netzbetreiber. Von einer vergleichbaren Situation können andere Hersteller aufgrund ihrer unflexiblen Marktposition und Abhängigkeit von den Netzbetreibern nur träumen.


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Wie verhält es sich beim Betriebssystem? Werden Microsoft, Google oder die Open Source Gemeinschaft irgendwann mit einer  gegenüber dem iPhone wettbewerbsfähigen Lösung aufwarten können? Eventuell sogar vergleichbar mit der Entwicklung, die seinerzeit Microsoft angestoßen hat, als es damals in den 80er Jahren die von Apple noch unpatentierten Mac-Technologien für den PC kompilierte? Hier ein Ausblick auf die Bedrohungen, die dem iPhone seitens anderer Handy-Betriebssysteme erwachsen könnten – und wie sich das iPhone im Vergleich positioniert.


Windows Mobile im Vergleich zum iPhone.

Microsoft arbeitet sehr ehrgeizig an seinem Ziel, eine mit XP auf dem PC vergleichbare Monopolstellung auch bei den Handhelds und Smartphones zu erreichen. Nach 10 jähriger Entwicklungszeit an Windows CE ist jedoch immer noch kein Sieg in Sicht, die jährlichen Kosten gehen in die Milliarden. Die vergleichsweise spät in den Markt eingestiegenen Wettbewerber Apple und RIM zogen währenddessen stillschweigend vorbei. Wie kommt es, dass Microsoft sein Geschäftsmodell nicht hat erfolgreich umsetzen können?


Für die Quereinsteiger unter uns: Microsoft generiert Gewinne über ein Lizenzmodell, welches Teile vom Gewinnkuchen seiner Hardware-Partner abzwackt. Apple hingegen profitiert bei der Herstellung des iPhone in voller Höhe. Im letzten Jahr hat Apple ein Drittel des von Microsoft erwirtschafteten Ertrages verbucht, trotz lediglich rund 5% PC-Marktanteil waren die Mac-Verkäufe zu 25% am Gesamtergebnis beteiligt. Hardware ist ein gutes Geschäft.


Als Software-Lizenzgeber bleibt Microsoft dieses Geschäft verwehrt. Auch aus anderen Töpfen kann das Unternehmen nicht schöpfen: Während Apple durch den Verkauf von Hardware, über Provisionen, Zubehör und Medien profitiert, hält Microsoft im lukrativen Markt der Konsumgüter keine Aktien und muss auch noch zuschauen, wie Apple seine Marge beim Verkauf von Software sukzessive verbessert.



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Der Markt und das Monopol.

Für ein Software-Unternehmen wie Microsoft gab es keinen anderen Weg - es musste die marktbeherrschende Position angestrebt werden. Im PC Segment hat es Microsoft geschafft, Konkurrenten bei der Entwicklung von Betriebssystemen zu behindern, den Markt abzuschotten und als einziger Anbieter hervorzugehen – wer einen PC für seine Software kauft, entscheidet sich damit auch automatisch für Microsoft.


Während der 80er Jahre hat Microsoft über eine Partnerschaft mit IBM das MS-DOS verbreitet, jedoch später der mit IBM an OS/2 beteiligten Entwicklung den Teppich unter den Füssen weg gezogen. In der Folge wurde die Entwicklung anderer DOS Varianten maßgeblich behindert, um die Einführung von Windows in den 90er Jahren zu begünstigen. Als es dann so weit war, verschwand MS-DOS nach und nach vom Markt und die PC-Hersteller konnten nur noch ein einziges Betriebssystem lizensieren – Windows. Über Exklusiv-Partnerschaften wurden sie immer enger an Microsoft gebunden, aufkeimende Konkurrenzprodukte fanden keinen Weg mehr zum Markt.


Mit diesem Modell war Microsoft bis Mitte der 90er Jahre recht erfolgreich. Spätestens ab 2001 wurde es jedoch für Microsoft zunehmend schwieriger, mit der Entwicklung von Mac OS X Schritt zu halten – speziell im Markt für Konsumgüter. Die von Apple praktizierte Integration von Hardware und Software öffnete neue Wege zum Markt – mit Produkten, die sich vom Wettbewerb abhoben und zudem stark nachgefragt wurden. Ausserdem gab es nicht die von Microsoft gewohnten Einschränkungen oder Sicherheitsrisiken. Diesen Kriterien ist eine gewisse Erosion des von Microsoft dominierten PC-Marktes zu verdanken, was wohl auch auf andere Märkte auszustrahlen beginnt.



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Der Misserfolg von Windows Media.

Die von Microsoft im Bereich der mobilen Ton- und Videoplayer unternommenen Versuche schlugen zwar große Wellen in der Presse, führten jedoch nicht zur erhofften Monopolbildung, geschweige denn zu nennenswerten Verkaufszahlen. Mit Media2Go als Nachfolger von PlaysForSure konnte Microssoft zwar einige Hardware-Hersteller hinter sich bringen, bediente dort aber nicht rechtzeitig in technologischer Hinsicht und sah sich zunehmenden Problemen ausgesetzt, die Software lauffähig zu halten. Die unterschiedlichen Hardware-Konzepte der Hersteller und die abweichenden Vorstellungen der Online-Dienste gingen einfach nicht mit dem Lizenzmodell des geplanten Rechtemanagements (DRM) zusammen.


Auf der anderen Seite Apple. Das elegante Zusammenspiel von iTunes mit dem iPod führte deutlich vor Augen, wie schlecht es um die Marktmacht rum um PlaysForSure bestellt war. Der erst kurz zurück liegende Versuch, das iPod Konzept mit einem eigenen Player nachzubilden, war ebenfalls nicht erfolgreich und offenbarte die Schwierigkeiten von Microsoft, seine Fäden der PlaysForSure Partner sicher in der Hand zu halten. Jede erfolgreiche Aktivität in Richtung eines starken iPhone-Wettbewerbers dürfte folglich in die Richtung gehen, auch noch die letzten verbliebenen Partnerschaften rund um das Windows Smartphone aufzureiben.


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Der Misserfolg von Windows Mobile.

Ähnlich den Smartphone-Herstellern befindet sich auch Microsoft in einer von geringer Profitabilität geprägten Position, die eher einer Wohltätigkeitsveranstaltung statt einem rentablen Geschäft gleicht. Dort muss tatenlos zugesehen werden, wie das iPhone nur in ein paar Monaten jenen Markt erobert, der seit Jahren für die eigenen Produkte auserkoren schien. Die Aktivitäten des Unternehmens beschränken sich auf Ankündigungen und Pläne, zukünftige Versionen von Windows Mobile in ein paar Jahren zu einigen vom iPhone bereits jetzt offerierten Leistungen aufschließen zu lassen. Diese Pläne ändern jedoch nichts an der grundlegenden Position. Microsoft dürfte nicht nur hinsichtlich seiner Software ein leeres Versprechen abgeben; es fehlen auch die grundlegenden Geschäftsmodelle zum Aufbau einer vom Markt akzeptierten und begehrten Plattform – einem Ökosystem mit aus sich selbst heraus treibender Kraft im Endkundengeschäft. So wie das beim iPhone oder iPod der Fall ist.


Erst kürzlich kränkte Microsoft durch die Übernahme von Danger die Ehre seines eigenen mit der Entwicklung von WinCE beauftragten Teams. Danger ist der Entwickler des Sidekick Smartphone für T-Mobile (USA) und genauso lange im Rennen wie das WinCE Entwicklerteam. Auch wenn bei Danger noch ein Funken Engagement geblieben ist – die Ernennung von Roz Ho zum Koordinator der zukünftigen Integration in das Microsoft Imperium ist fragwürdig. Ho leitete zwar lange Zeit die Macintosh-Abteilung bei Microsoft und war auch im Team von J. Allard – dem Entwickler des Microsoft Zune. Dennoch dürften weder kontinuierliche Arbeitsgruppen oder Ausschusssitzungen dazu beitragen, aus Danger den Hersteller eines iPhone-Konkurrenten zu machen. Selbst wenn Microsoft-Experte Matt Rosoff glaubt, dass nur noch „eine kundenfreundliche Benutzeroberfläche auf Basis von Windows Mobile und Elementen des Sidekick entwickelt werden muss”, wäre diese Erwartung in etwa so zielführend wie die Annahme, Yahoo Mitarbeiter wären nach der Übernahme durch Microsoft zum Umstieg auf Windows NT bereit.



The Spectacular Failure of WinCE and Windows Mobile

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Die allgemeinen Probleme eines Smartphone Betriebssystems.

Mal angenommen, Microsoft zöge irgendwann mal ein Kaninchen aus dem Zylinder, in Gestalt eines sensationellen Betriebssystems für Handys. Mal angenommen, dies wäre nach einer Reihe spektakulärer Misserfolge – Media2Go, PlaysForSure, Zune, Windows Mobile, usw. – tatsächlich möglich. Es bliebe immer noch das Problem, die hierbei entstandenen Kosten wieder einzuspielen.


Welcher Hersteller würde sich hierfür die Lizenzkosten ans Bein binden? Wer aus der Reihe der von den Netzbetreibern geknebelten Handy-Hersteller würde sich darum reissen, für diese magische Software Lizenzgebühren an Microsoft zu überweisen? Und wir reden von Stückzahlen.


       Nokia oder Sony Ericsson? Beide haben ihr eigenes Symbian OS.

       RIM? Steht im direktem Wettbewerb zu Microsoft, mit seinem eigenen OS.

       Die Mitglieder der LiMo Foundation – Motorola, NEC, NTT DoCoMo, Panasonic, Samsung und Vodafone?

       Allesamt orientiert in Richtung Linux.

       Palm? Derzeit in Richtung Bedeutungslosigkeit unterwegs und zunehmend an Linux interessiert.


Microsoft hat zwar hinsichtlich WinCE einige Vereinbarungen mit verschiedenen Herstellern getroffen, hierunter ist jedoch niemand, der eine ähnlich exklusive Partnerschaft eingehen würde – analog dem praktizierten Schema mit den PC-Herstellern. Der Smartphone-Markt weist keinerlei dem PC-Markt entsprechende Ähnlichkeiten auf. Niemand fleht Microsoft nach einer Lösung an, um hiermit seine Position gegenüber dem iPhone im Markt behaupten zu können. Ausserdem sehen sich die Hersteller nicht dazu genötigt, ihr aktuelles Software-Konzept über Bord zu werfen und sich von Sybian, Linux oder speziellen Entwicklungen zu verabschieden. Um dann im nächsten Schritt ihre Abhängigkeit von Microsoft zu erklären.


Nur allzu deutlich dürfte noch der Fall von Palm in Erinnerung sein. Dort hatte man sich vor einigen Jahren für Windows Mobile entschieden. Damit wurde nicht nur der Untergang der eigenen Palm OS Plattform eingeläutet. Palm wurde auch gezwungen, seine Hardware nach dem Diktat des Betriebssystems zu bauen, was der Eigenständigkeit des Produktes geschadet hat. Desweiteren hat der Umstieg auf Windows Mobile das nachlassende Interesse am Produkt nicht zum Positiven gewendet. Vereinfacht gesagt: eine Partnerschaft mit Windows Mobile lässt gute Seiten kaum erkennen.


Es sieht ein wenig trostlos aus, in Sachen Windows Mobile. Ohne bedeutenden Marktanteil im Rücken, dürfte es Microsoft in der Handybranche nicht gelingen, eine mit dem PC-Markt vergleichbare Monopolstellung zu erlangen. Märkte ausserhalb der USA setzen sehr stark auf Symbian, in den USA spielt Microsoft gegenüber RIM und dem flott wachsenden Marktanteil des iPhones praktisch keine Rolle. Apple schlägt Microsoft nicht nur bei den Quartalszahlen und verkauft mehr iPhones als alle Windows Mobile Handys zusammen genommen – das iPhone schlägt auch mit 71%igem Anteil der Internet-Aktivitäten die bereits vorhandene Basis der seit 5 Jahren mit Windows Mobile ausgelieferten Handys. CEO Steve Ballmer lag augenscheinlich bei seiner Einschätzung des iPhones im letzten Jahr kräftig daneben: Er prognostizierte dem iPhone einen Marktanteil von lediglich zwei bis drei Prozent.



Canalys, Symbian: Apple iPhone Already Leads Windows Mobile in US Market Share, Q3 2007


Windows ohne Heimat.

Windows Mobile kann offensichtlich nicht von der Gunst der Stunde profitieren und an den mit List und Tücke forcierten Erfolg des PC Betriebssystems anknüpfen. Es fehlen die Rufe nach Standards zugunsten der Windows Mobile Software, es gibt keine Raubkopierszene hinter der sich Windows Mobile als das Standard-Betriebssysteme für Handy verschanzen könnte und auch keine triftigen Gründe seitens der Anwender oder Hersteller, die für Windows Mobile sprächen.


Die einzigen an Windows Mobile interessierten Leute rekrutieren sich aus der Reihe der Windows-Fürsprecher, die stets gut davon gelebt haben, Windows Produkte in den Himmel zu loben.



Mike Elgan’s Moronic Tirade on the iPhone

Secret iPhone Details Lost in a Sea of Hype and Hate


Ist Android paranoid?

Google wird in den Medien gern als die zukünftige Gefahr für das iPhone dargestellt. Einige gingen dabei so weit, das Google Android Projekt mit seinem gPhone als so mächtig einzustufen, dass seine Wirkung auf den Smartphone Markt ähnlich sein könne, wie es seinerzeit Microsoft im PC-Markt vorgemacht habe. Es gibt jedoch einen kleinen, feinen Unterschied: Google ist kein Software-Unternehmen, Google ist ein Dienstleister.


Google setzt sicherlich darauf, irgendwann einmal Software verkaufen zu können. Derzeit fliessen die Gewinnen jedoch aus der Platzierung von Werbung, über die sich die Suchmaschine finanziert. Google verkauft Seitenaufrufe, keinen Programmcode. Android ist keine proprietäre Plattform, von der Google als Lizenzgeber profitieren könnte – vergleichbar mit dem Konzept, dem Microsoft seinen Reichtum verdankt. Android ist ein Open Source Projekt mit dem Ziel, den Smartphone Herstellern eine Alternative zum lizenzpflichtigen Windows Mobile zu bieten.


Google beabsichtigt mit Android, die Position von Windows Mobile an sich zu reissen und sich auf lange Sicht mit einem für die Hersteller preiswerten Standard-Betriebssystem im Markt zu etablieren. Google hat dabei nicht die Absicht, sich – ähnlich Microsoft – auf Kosten der Hersteller zu bereichern. Google plant über Android eine bevorzugte Platzierung seiner Dienste, setzt auf eine breit gefächerte Zielgruppe und hierauf abgestimmte Werbung, an der sich letztlich gut verdienen lässt.



The Great Google gPhone Myth


Linux und Open Source: OpenMoko.

Ein weiteres für das iPhone tödliches Projekt kursiert in der Presse als OpenMoko. Das Betriebssystem soll auf einem von FIC hergestellten HHandy eingesetzt werden. Über einen möglichst offenen Entwicklungsprozess versucht das Projekt, eine große Gemeinde an Softwareentwicklern und Open-Source-Enthusiasten aufzubauen.


Wie bei Android handelt es sich bei OpenMoko um eine Alternative zu Windows Mobile. Das Interesse an dieser Plattform beginnt jedoch seit Eiunführung des iPhone zu schwinden, was auf die Vorzüge des iPhones hinsichtlich Hardware-Architektur und Erweiterungsmöglichkeiten zurück zu führen ist.


Die Faszination einer mit OpenMoko in Eigenregie erstellten Software deckt sich zwar mit den Motiven der Linux-affinen und GNU-orientierten Anwender, die sich für ein erweiterungsfähiges und nicht von Microsoft dominiertes Smartphone begeistern können. Die treibende Kraft der ehrenamtlich am Projekt Beteiligten lässt jedoch spürbar nach, hinzu kommt, dass die kommerziell geprägten Ziele von FIC immer stärker ins Bewusstsein rücken, was zu einer gewissen Flaute in der Entwicklergemeinde beiträgt.



Apple iPhone vs the FIC Neo1973 OpenMoko Linux Smartphone


Kommerzielle Linux Plattformen.

Anderen Open Source Projekten fehlt es mittlerweile ebenfalls am nötigen Wind. Motorola setzt zwar Unix ein. Aber es stellt sich heraus, dass man dieses Unix nicht mehr wirklich als so offen bezeichnen kann, wie es eigentlich sein sollte. Die Produktion der Handys erfolgt in China, bieten keine mit GNU vergleichbare Gestaltungsfreiheit für Anwender und Entwickler und setzen auf Unix, weil es kostenlos ist – und nicht, um damit eine offene Entwicklergemeinde zu unterstützen.


Weitere Distributionen waren vom Start weg kaum erfolgreich, hierunter Access (ehemals PalmSource). Das Trolltech Qtopia GreenPhone verlief sich im Nirgendwo seit der Ankündigung im Jahr 2001. Nokia hat die Firma kürzlich übernommen, plant die Integration bestimmter Technologien in seine zukünftigen Produkte. Andere Open Source Projekte – darunter LIPS und LiMo – arbeiten eher gegeneinander oder stehen im Schatten von Google Android.



Mac OS X vs Linux on the iPhone and Mobile Devices

Mac OS X vs Linux: Third Party Software and Security


Frei nach Joplin: „Freedom’s Just Another Word For Nothing Left to Earn”.

OpenMoko kann beispielsweise nur auf einem FIC Handy laufen, das Linux von Motorola läuft nur auf Motorola Handys. In vielen Bereichen der Handys darf aufgrund gesetzlicher Bestimmungen keine Open Source Software eingesetzt werden, beispielsweise beim Baseband-Prozessor.


Damit soll verhindert werden, dass Hacker die Kommunikation des Handy beeinflussen. Während sich offene Software als glänzende Idee darstellt, sind durch Hacks verwundbare Routinen in einem Embedded System weniger gut angesehen. Sogar Linus Torvald zeigte geringes Interesse daran, seinen Linux Kernel für Handy-Anwendungen zu portieren.


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How Closed Is the iPhone?

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Schließlich: Die Kraft der fünf Profitcenter.

Aktuell gibt es keine wettbewerbsfähige Plattform, die dem iPhone das Wasser reichen könnte. Hinzu kommt, dass sich das iPhone im Schlepptau des iPod befindet – einzigartig mit 150 Millionen verkauften Einheiten. Der iPod Touch und das iPhone stellen zudem eine WiFi Mobilplattform dar, die von einem Unternehmen mit einem Barvermögen von 18 Milliarden Dollar abgesichert ist. Ein Umsturz im Markt gestaltet sich daher als nicht so ganz einfach.


Der Geldberg dürfte zudem weiter wachsen. Apple verdient gut am iPhone und iPod, verkauft über eigene Läden, nimmt das Zusatzgeschäft im Bereich Zubehör, Software und Medien mit. Es ist nicht so, als gäbe es hierbei nichts zu verbessern – aber Apple ist in der glücklichen Lage, mehr Geschäft vom Wettbewerb abzuziehen, als es nach dorthin zu verlieren.


Apple’s iPhone Vs. Other Mobile Hardware Makers: 5 Revenue Engines

Das Apple iPhone im Wettbewerbervergleich: Die Kraft der fünf Profitcenter

 

Es wird nicht besonders schwierig für Apple sein, einen mit dem RIM BlackBerry vergleichbaren Push-Dienst zu integrieren, geschweige denn weitere Dienste zu implementieren, die für bestimmte Anwenderkreise seinerzeit den Erfolg von Palm und Windows Mobile Systemen begründeten. Diesem Nischenmarkt stehen jedoch andere Geschäftsfelder gegenüber – beispielsweise rund um den iPod oder im Bildungsbereich.


Anstatt sich den Kopf über das iPhone zu zerbrechen, sollten sich die Kritiker mit ihrem eigenen Angstschweiss auseinander setzen, der ihnen beim Anblick des Schicksals von Microsoft, Symbian oder RIM ausbrechen dürfte – die allesamt lediglich auf ihre Software setzen, um mit Apple im Mobilmarkt zu konkurrieren.


[Hinweis: Dieser Artikel wurde noch vor Bekanntgabe der neuen iPhone Software geschrieben. Die in Kürze verfügbare iPhone-Unterstützung für Microsoft Exchange ActiveSync und gängige Sicherheitsstandards für Unternehmen ermöglicht es IT-Beauftragten, das iPhone nahtlos in die Infrastruktur der Unternehmen zu integrieren. Damit erhöht sich der Druck auf Windows Mobile und den BlackBerry von RIM.]